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Wer noch nie mit EC Karten und Kreditkarten bezahlt hat, fragt sich selbstverständlich, wie die Bezahlung mit einer einfachen Plastikkarte funktioniert. Im Grunde genommen gibt es dabei zwei verschiedene Verfahren. Bei der ersten Variante wird die Karte in den Terminal des Händlers eingesteckt und anschließend der Betrag eingegeben. Danach warten Kunde und Kassierer einfach auf die Bestätigung des Terminals, dass die Bezahlung genehmigt ist. Anschließend muss der Kunde noch auf der Rückseite des Beleges unterschreiben und schon ist die Bezahlung abgeschlossen. Die Abbuchung vom Konto erfolgt dann in der Regel ein bis zwei Werktage nach der Bezahlung am Terminal. Diese Variante wird auch Offline-Verfahren genannt.
Die zweite Möglichkeit der Kartenzahlung ist die sogenannte Online-Variante. Dabei wird der zu zahlende Betrag im Terminal eingegeben und anschließend die Karte eingelesen. Im Anschluss darauf muss der Kunde seine persönliche Geheimzahl eingeben. Ist das erledigt, warten Kunde und Kassierer ebenso auf die Bestätigung des Terminals, ob die Zahlung akzeptiert ist. Zeigt der Terminal der Bank an, dass die Zahlung erfolgt ist, bekommt der Kunde seine Karte und die Belege zum Vorgang. Damit ist die Bezahlung mit der EC Karte fertig und die Abbuchung vom Konto erfolgt durch das Online-Verfahren sofort. Der Vorteil für den Händler ist bei dieser Art der Bezahlung, dass sofort geprüft wird, ob das Konto des Kunden das erforderliche Guthaben aufweist.
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit, mit der EC Karte zu bezahlen. Dabei wird ein auf der Karte befindlicher Chip vorab durch den Karteninhaber aufgeladen. Später kann man dann mit dem Guthaben auf dem Chip der EC Karte bezahlen. Diese Verfahren wird auch Prepaid genannt. Für den Kunden liegt der Vorteil auf der Hand. Man kann lediglich ein vorher festgelegtes Limit mit der EC Karte bezahlen und verhindert auf diese Weise impulsive Mehreinkäufe, die man sich im Grunde nicht leisten kann.